TV Oyten bleibt nach dem Derby ohne Punktverlust

Es war ein spannendes Spiel, das sich der TV Oyten und die SG Achim/Baden II am Donnerstag lieferten. Den Sieg trugen die Gastgeber davon



Ragte mit seinen elf Toren heraus: Oytens Robin Hencken. (Björn Hake)

Oyten. Eine rappelvolle Pestalozzihalle, beste Derby-Stimmung und am Ende ein verdienter Sieger: Vor mehr als 300 Zuschauern haben die Landesliga-Handballer des TV Oyten am Tag der Deutschen Einheit mit einem 28:23 (16:13)-Erfolg gegen die SG Achim/Baden II ihre weiße Weste bewahrt. Matchwinner aufseiten der Gastgeber war Robin Hencken. Elf Treffer steuerte der 19-jährige Rückraumlinke zum Erfolg der „Vampires“ bei. Für die SG Achim/Baden II trafen Mittelmann Tjark Meyer (8/2) sowie Linksaußen Dominik Stoick (6) am besten.

„Glückwunsch an den TVO. Oyten hatte die bessere Deckung, in Stephan Meiners den stärkeren Torwart und mit Robin Hencken einen überragenden Schützen“, sprach Florian Schacht in seinem Resümee von einem verdienten Sieg der Heimsieben. Seine Mannschaft, sagte der in Oyten wohnende Trainer der Gäste, habe nicht ihre beste Leistung abgerufen. Auf Oytener Seite hatte das Trainergespann Lars Müller-Dormann und Marc Winter einen Arbeitssieg ihrer Sieben gesehen. Nach der Manndeckung gegen Robin Hencken habe man die Räume nicht immer optimal genutzt, sprach Müller-Dormann ein Manko an. „Man muss aber Bedenken, dass wir eine junge Truppe haben und mit Anton Zitnikov hat unser bester Torschütze aus den ersten beiden Spielen gefehlt“, ergänzte Marc Winter das Fazit.

 Am Ende war es ein Start-Ziel-Sieg für den TV Oyten. Nur einmal, in der 46. Spielminute beim 19:19 durch Sören Meier, drohte die Partie aus Sicht der Gastgeber zu kippen. Marc Lange, Kilian Tiller und Robin Hencken brachten den TV Oyten mit ihren Treffern zum 22:19 dann wieder zurück in die Spur. Als dann Stephan Meiners im Kasten der Gastgeber beim Stand von 25:22 (57.) einen Siebenmeter von Achims Tjark Meyer entschärft hatte, war das Derby endgültig entschieden. Robin Hencken, Mattis Brüns und Niklas Wallrabe sorgten für den Endstand. „Gehen wir einmal in Führung, dann kippt die Partie“, trauerte Schacht den vergebenen Chancen nach. Alleine Sören Meier war im Schlussviertel dreimal aus aussichtsreicher Position gescheitert.

Bereits am Sonntag (15 Uhr) steht dem TV Oyten der nächste Hit ins Haus: Der mit vier Siegen in die Saison gestartete TV Schiffdorf kommt in die Pestalozzihalle. Gegen den Spitzenreiter kann Lars Müller-Dormann seine Bestbesetzung aufbieten. Auch Anton Zitnikov wird rechtzeitig aus dem Urlaub zurückerwartet.  „Knifflig“ sei die Aufgabe gegen dem Vizemeister der Vorsaison, sagt Oytens Trainer. Einen Tag früher, am Sonnabend (16.45 Uhr), geht es für die SG Achim/Baden II vor eigenem Anhang im Verfolgerduell gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen. Für Dominik Stoick und Mark Wendel werden dann Noah Zilz und Lennard Block in den Kader rücken

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

03.10.2019, 22:57 Uhr Presseberichte