TV Oyten II bestätigt die guten Eindrücke

Bereits in der Vorbereitung hat der TV Oyten II überzeugt. Die gut Form hat das Team von Jens Dove jetzt auch im ersten Punktspiel präsentiert



Erzielte zum Auftakt sechs Tore für den TV Oyten II: Rechtshänderin Nathalie Meinke. (Björn Hake)

Oyten. Viele enge Spiele – das erwartet Jens Dove von der neuen Saison. Und gleich beim Punktspielauftakt in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen hat der Coach des TV Oyten II eines dieser engen Spiele zu sehen bekommen. 13:13 lautete in der Oytener Pestalozzihalle im Spiel zwischen der Drittliga-Reserve der „Vampires“ und den Gästen von der SG SV Friedrichfehn/TuS Petersfehn der Halbzeitstand. Am Ende gab es dann aber doch einen Gewinner – und zwar den TV Oyten II. Mit dem 32:28-Sieg hatte die Dove-Sieben die guten Eindrücke aus der Vorbereitung bestätigt.

Bis in die Schlussphase hinein war es zwischen dem TV Oyten II und den Gästen aus dem Ammerland eine offene Partie. Genauer gesagt bis zum 23:22 in der 51. Spielminute. In der Folge schlug das Pendel dann in Richtung der Heimmannschaft aus. Spätestens mit dem Treffer zum 28:23 von Målin Ankersen war die Partie entschieden. Keine fünf Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch auf der Uhr. Mit der Vorstellung seiner Mannschaft zeigte sich Jens Dove „sehr sehr zufrieden“. Er habe nicht unbedingt mit einem Erfolg gerechnet, meinte der Fredenbecker. Dove: „Die SG Friedrichsfehn war in der vorigen Saison schon ein guter Gegner und zu dieser Serie haben sich sich noch einmal verstärkt. Im zweiten Abschnitt haben wir es dann aber auch richtig gut gemacht.“ Der Treffer zum 2:1 (5.) durch Jasmin Johannesmann sollte zunächst die letzte Führung für den TV Oyten II gewesen sein. Mit dem Kreisläuferspiel der Gäste habe seine Abwehr sich schwergetan, sprach Jens Dove eine Schwachstelle an. Ab dem 4:4 durch die junge Nathalie Meinke (sechs Tore) wechselte die Führung bis zur Halbzeit mehrfach. Letztmals vorne lagen die Gäste kurz nach Wiederanpfiff – 15:14 (33.). Nachdem der TV Oyten II zuletzt im Pokal  beim TuS Rotenburg noch mit den Aushilfen Merle Blumenthal und Jacqueline Nowak im Tor gespielt hatte, waren nun wieder Fenja Hassing und Birte Hemmerich an Bord. Beide hätten je eine Halbzeit gespielt und es richtig gut gemacht, gab es von Jens Dove ein Sonderlob für seine beiden etatmäßigen Torhüterinnen. 

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Jürgen Prütt

09.09.2019, 09:06 Uhr Presseberichte