Mit Aushilfen eine Runde weiter

Der TuS Rotenburg war für den TV Oyten II in der ersten Pokalrunde keine allzu große Hürde



Jasmin Johannesmann markierte für Oyten elf Tore. (Björn Hake)

Rotenburg. Merle Blumenthal trainiert beim TV Oyten die dritte Handball-Frauenmannschaft, Jacqueline Nowak fungiert nach einer Kreuzbandverletzung in dieser Saison beim Oberligateam der „Vampires“ als Co-Trainerin. Im Tor sieht man beide eher selten. In der ersten Runde des Verbandspokals war es nun aber soweit: Da beim Spiel des TV Oyten II beim TuS Rotenburg bei den Gästen mit Birte Hemmerich und Fenja Hassing gleich beide Stammkeeperinnen ausgefallen waren, stellten sich kurzerhand Merle Blumenthal und Jacqueline Nowak je eine Halbzeit zwischen die Pfosten – mit Erfolg: Mit den Aushilfen setzten sich die favorisierten Gäste beim Team aus der Landesklasse deutlich mit 36:21 (23:12) durch.

Bis zur 16. Minute – 12:7 stand es zu diesem Zeitpunkt für den TV Oyten II – hatte der TuS Rotenburg noch einigermaßen mitgehalten. In der Folge wurde der Abstand schnell größer. 27 Minuten waren absolviert, da zeichnete Nina Schnaars für das 20:10 verantwortlich. Neben Mannschaftsführerin Schnaars (13/2 Tore) hob Jens Dove zwei weitere Spielerinnen hervor. Jasmin Johannesmann (11/3 Treffer) habe ihre Größenvorteile am Kreis genutzt und Målin Ankersen die Abwehr gut organisiert, lobte der 37-Jährige. Aus Sicht des TVO-Trainers hatten auch die Gastgeberinnen eine ordentliche Leistung abgeliefert. Rotenburg habe das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht, lobte Jens Dove die Sieben von der Wümme. „Im Angriff lief der Ball schon ganz ordentlich“, zeigte sich der Fredenbecker eine Woche vor dem Punktspielstart in der Oberliga Nordsee gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn (Sonnabend. 7. September, 18 Uhr) mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.  

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Jürgen Prütt

01.09.2019, 17:31 Uhr Presseberichte