Oyten II findet zu alter Stärke

Die erste Halbzeit verlief noch ausgeglichen zwischen dem TV Oyten II un dem ATSV Habenhausen. Nach der Pause wurde das Spiel einseitig

      

Nina Schnaars war zwar angeschlagen, traf aber dennoch zehnmal.

Bremen. Das kleine Leistungstief, in dem die Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten II zuletzt steckten und dabei zwei Spiele verloren, hat das Team nun endgültig überwunden. Nachdem die Sieben von Trainer Jens Dove bereits in der Vorwoche gegen Petersfehn einen deutlichen Sieg geholte hatte, gewann der TVO nun auch am Sonntag beim ATSV Habenhausen. In der Hansestadt triumphierte die Drittliga-Reserve mit 39:25 (16:14).

„Wir haben jetzt definitiv zu unserer alten Stärke zurückgefunden“, sagte Dove nach der Begegnung. „Ich muss meine Mannschaft loben. Aber eigentlich gilt das nur für die zweite Halbzeit.“ Mit dem Geschehen aus dem ersten Durchgang sei er weniger zufrieden gewesen. Besonders mit der Deckungsarbeit haderte der ehrgeizige Trainer. „Es gab in der Defensive keine wirklichen Absprachen. Aus diesem Grund verlief das Spiel relativ offen.“ Das sollte sich nach dem Seitenwechsel jedoch ändern. Und das lag auch an der Kabinenansprache des Coaches: „Ich musste in der Pause schon ein paar deutliche Worte an das Team richten.“

Die Ansprache fruchtete. Fortan stand die Abwehr der Gäste wesentlich besser. „Vor allem hat Kim Pleß einen guten Job in der Abwehr gemacht. Sie hat viele Bälle abgefangen“, freute sich Jens Dove über die Steigerung. Dass der TV Oyten II besser wurde, spiegelte sich auch im Resultat wider. Die Oytenerinnen kamen dank der guten Defensive zu einigen Tempogegenstößen und somit zu einfachen Toren. In der 44. Minute betrug die TVO-Führung erstmals zehn Tore. Jasmin Johannesmann traf zum 28:18.Als die Partie entschieden war, nahm Jens Dove viele Wechsel vor. Besonders den jungen Spielerinnen gab der Trainer Einsatzzeiten. „Es hat richtig Spaß gemacht, dass sich auch die Jüngeren richtig gut präsentiert haben“, sagte der Coach des Tabellenvierten. Dass der Sieg am Ende so deutlich ausfiel, sei nicht unbedingt zu erwarten gewesen, „denn wir hatten einige angeschlagene Spielerinnen dabei.“ Dazu gehörte auch Nina Schnaars, die dennoch zehn Tore markierte.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Florian Cordes

15.04.2019, 09:16 Uhr Presseberichte