Niederlage im finalen Test

Verbandsliga-Handballer des TV Oyten unterliegen in eigener Halle dem Oberligisten HC Bremen


Hinter Noah Dreyer und dem TV Oyten liegt ein Testspiel gegen einen schwierigen Gegner. (Foto: Björn Hake)

Es ist nicht mehr lange hin: Am Sonnabend, 18. September, geht es für die Handballer des TV Oyten zum Saisonstart in der Verbandsliga Nordsee in Richtung Lüneburger Heide. Dort trifft das Team auf die HSG Heidmark. Doch zuvor stand der letzte Test an. Und die beiden TVO-Trainer Lars Müller-Dormann und Marc Winter hatten ihren Spielern einen dicken Brocken vorgesetzt: Oberligist HC Bremen war am Dienstagabend in der Pestalozzihalle zu Gast. Die Sieben vom Bremer Osterdeich sollte sich dann auch als der erwartet schwerer Gegner erweisen. 20:30 (10:15) lautete das Resultat nach 60 Minuten aus Sicht der „Vampires“.

Es sei der richtige Gradmesser gewesen, sagte Lars Müller-Dormann. „Der HC hat eine gute Truppe zusammen, die werden in der Oberliga im vorderen Tabellendrittel landen“, lobte Oytens Coach die spielstarke Sieben um Spielertrainer Marten Franke. In der Anfangsphase waren die Oytener bis zum 4:6 durch Kreisläufer Timo Blau in Schlagdistanz geblieben. Als dann Noah Dreyer zwei Siebenmeter an den Pfosten setzte, zogen die Gäste über 10:6 bis auf 13:7 davon. Linkshänder Anton Zitnikov sowie zweimal Dreyer verkürzten vor der Pause auf  9:13 (28.). Beim 13:16 durch Robin Hencken in Minute 36 betrug der Abstand  drei Treffer. Das letzte Drittel der Begegnung ging danach an den Ligarivalen der SG Achim/Baden. Anton Zitnikov zeichnete in der Schlussminute für den Endstand verantwortlich.

Mit Dennis Metz, Niklas van den Berg sowie Jonas Lüdersen hatten Müller-Dormann und Winter drei Keeper aufgeboten. Aus dem Rückraum trafen Youngster Leonard Fischer und Noah Dreyer am häufigsten. Dagegen blieben die Außen mit nur einem Tor (Yanik Grobler) blass. Er habe einige wichtige Erkenntnisse gewonnen, stellte Lars Müller-Dormann fest. Der eine oder andere Spieler würde es zu sehr mit der Brechstange versuchen, anstatt den Ball schnell zu machen. Müller-Dormann: „Es war ein guter Test gegen einen Gegner, der körperlich und im Rückraum Vorteile hatte. Wir wissen jetzt in etwa, mit welchem Kader für ins das erste Punktspiel gehen werden.“

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Jürgen Prütt
 

09.09.2021, 14:38 Uhr Presseberichte