Vampires" drehen Partie

Drittliga-Frauen des TV Oyten besiegen in der Pestalozzihalle den Ligakonkurrenten Buxtehuder SV II


Lotta Heinrich (am Ball) besiegte mit dem TV Oyten den Buxtehuder SV II Foto: Björn Hake)

Die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten haben ihr vorletztes Testspiel vor der neuen Saison gewonnen. In der Pestalozzihalle landeten die „Vampires“ am Mittwoch gegen den Ligarivalen Buxtehuder SV II einen 28:23 (15:13)-Erfolg. Beide Mannschaften stehen sich beim Saisonstart am Sonnabend, 4. September, in Buxtehude erneut gegenüber.„In Buxtehude haben sie in der Bundesligamannschaft einige Verletzte zu beklagen. Aktuell muss die Zweite sieben Spielerinnen nach oben abgeben. Mit welchem Kader die Reserve dann schlussendlich gegen uns auflaufen wird, weiß wohl selbst mein Trainerkollege Adrian Fuladdjusch noch nicht“, erläuterte Lars Müller-Dormann, der den TV Oyten gemeinsam mit Marc Winter trainiert.

Am Mittwoch hatte Müller-Dormann das alleinige Sagen – Marc Winter weilt aktuell im Urlaub. Gegen die flinken Gäste taten sich die Oytenerinnen zunächst schwer. In der Anfangsviertelstunde lief der TVO einem Rückstand hinterher. Lena Janssens, Julia Reinefeld und Jasmin Johannesmann warfen die Gastgeberinnen mit einem 3:0-Lauf (20.) in Front. Mit einer knappen Führung ging es später auch in die Halbzeit. Eine 21:16-Führung durch Lotta Heinrich baute Oyten dann bis kurz vor Schluss noch leicht aus – 28:22. Die letzten drei Treffer in der Partie gingen an die Gäste.

Beim TV Oyten verdiente sich Torfrau Fenja Hassing in den zweiten 30 Minuten Bestnoten. In der ersten Halbzeit war Romina Kahler nach auskurierter Gehirnerschütterung zwischen die Pfosten zurückgekehrt. Wie bereits beim Test in Vechta (19:22) stand Lars Müller-Dormann auch gegen den Buxtehuder SV II nicht der komplette Kader zur Verfügung. Laura Sposato, Jana Stoffel, Sabine Peek, Nathalie Meinke und Kathleen Hertes fehlten.

Einen Teil des Quintetts erwartet Lars Müller-Dormann zur Generalprobe gegen LIT TRIBE 1912 Minden (Sonnabend, 14.30 Uhr) zurück. Zunächst zog der Coach aber noch ein kurzes Fazit zum jüngsten Test: „Zu Beginn haben wir einige Male zu unkonzentriert abgeschlossen. Die Abwehr steht, vorne läuft der Ball schneller, im Umschaltspiel müssen wir noch deutlich zulegen.“

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Jürgen Prütt 

27.08.2021, 07:04 Uhr Presseberichte