Oyten löst das Final-Four-Ticket

Ende März steht das Final-Four um den Verbandspokal an. Der TV Oyten II hat sich jetzt die Teilnahme an dem Turnier gesichert



Ende März kann Mirja Meinke mit Oyten den Verbandspokal gewinnen. (Björn Hake)

Oyten. Spiele zwischen dem TV Oyten II und dem TuS Jahn Hollenstedt waren bisher stets Vergleiche auf Augenhöhe. Ob bei Trainings- oder Punktspiel – zumeist hatte die Zweitvertretung der „Vampires“ mit einem Tor die Nase vorne. In der dritten Runde um den Verbandspokal war das nun anders: 34:24 (16:12) lautete das Resultat am Ende für den TV Oyten II. Mit dem Sieg hat sich der von Jens Dove trainierte Oberligist das Ticket für das Final-Four-Turnier gesichert. Geplant ist dieses für den 28. oder 29. März bei einem der vier teilnehmenden Teams.

„Gegen Hollenstedt gewinnt man auch nicht alle Tage mit zehn Toren Unterschied. Bis jetzt ist der Pokal in den Köpfen der Spielerinnen eher nebenher gelaufen, jetzt freuen sich aber alle auf das Highlight“, sagte TVO-Coach Jens Dove. Der Übungsleiter aus Fredenbeck sah in der Pestalozzihalle einen Start-Ziel-Sieg seiner Mannschaft. Nach einer hektischen Startphase mit vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten lag der TVO Mitte der ersten Halbzeit erstmals mit fünf Toren vorne. Linksaußen Jana Stoffel hatte zunächst per Kempa-Tor zum 9:5 getroffen, anschließend markierte Jahne Wendt das 10:5 für die Gastgeberinnen. 16 Minuten waren in dem Pokal-Duell der beiden Teams aus dem Tabellenmittelfeld der Oberliga Nordsee zu diesem Zeitpunkt von der Uhr.In den letzten 20 Minuten des Spiels hätten dann die Zwillinge Mirja und Nathalie Meinke auf der linken Angriffsseite für ordentlich Betrieb gesorgt, schilderte Dove. Schlussendlich fiel auch in der 46. Spielminute eine direkte Rote Karte gegen Målin Ankersen nicht mehr ins Gewicht. Vielmehr baute die Dove-Sieben eine 27:20-Führung in der Schlussviertelstunde noch auf zehn Tore aus.Jens Dove: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns im Angriff gesteigert. Wir haben mit viel Tempo agiert und mit Birte Hemmerich und Thersa Beet hatten wir zwei starke Torfrauen.“ Wie im Vorfeld erwartet, resümierte Jens Dove, sei der Kontrahent aus Hollenstedt nach hinten heraus doch ein wenig eingebrochen.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

23.12.2019, 11:22 Uhr Presseberichte