Treffsichere Dove-Sieben

Bei den Frauen des TV Oyten II läuft es wieder. Nach der Niederlage gegen den VfL Oldenburg III war das Team jetzt dem Wilhelmshavener SSV in allen Belangen überlegen



Erzielte bei Oytens ungefährdeten Heimsieg zwölf Tore. Alle Treffer markierte sie per Siebenmeter. (Björn Hake)

Oyten. Wieder in der Spur ist der TV Oyten II in der Handball-Oberliga der Frauen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Jens Dove am Reformationstag im Nachholspiel beim VfL Oldenburg III eine 18:25-Niederlage kassiert hatte, wurde vor eigenem Anhang nun der Wilhelmshavener SSV bezwungen. Gegen den Vorletzten des Tableaus aus der Jadestadt war es ein ungefährdeter Sieg für die Drittliga-Reserve: 42:33 (24:15) lautete das Resultat nach 60 Minuten.

Gegenüber der Partie in Oldenburg habe sich seine Mannschaft im Angriff gesteigert, lobte Jens Dove. Mit viel Tempo und mächtig Zug zum Tor habe man in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit dem dritten Saisonsieg haben die „Vampires“ ihr Punktekonto ausgeglichen. „Wilhelmshaven war kein schlechter Gegner“, bescheinigte Jens Dove den Gästen eine gute Leistung. „Die hatten sich mit seinen starken Rückraumspielerinnen etwas ausgerechnet, aber wir waren gut drauf.“ Nina Schnaars und Målin Ankersen zeichneten nach einer frühen Zeitstrafe gegen Jasmin Johannesmann in Unterzahl für die 4:2-Führung verantwortlich.

Nach einem Treffer von Jana Stoffel war der Vorsprung auf sechs Treffer angewachsen – 12:6 (18.). Auch danach präsentierte sich der Tabellenvorletzte als schwach in der Deckung. Beim 22:12 – erneut  hatte Ankersen für den TV Oyten II getroffen – war der Abstand erstmals zweistellig. Etwa zwei Minuten waren zu diesem Zeitpunkt im ersten Durchgang noch auf der Uhr. Auch nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeberinnen das Spiel. In der Schlussphase traf Nina Schnaars zum 40:28. Mit Jasmin Johannesmann hatte der TV Oyten II eine sicherere Siebenmeterschützin aufgeboten. Zwölfmal war die Kreisläuferin vom Strich erfolgreich. Aus dem Feld heraus trafen Målin Ankersen (7) und Nina Schnaars (6/1) am häufigsten.Angesichts von 33 Gegentoren, räumte Jens Dove ein, können er mit der Abwehrleistung nicht ganz zufrieden sein. Bei einer hohen Führung würde hinten schnell mal der letzte Biss fehlen. Unter dem Strich sei der Trainer der Drittliga-Reserve mit dem Auftritt seiner Sieben aber zufrieden

.Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

03.11.2019, 19:07 Uhr Presseberichte