Jens Dove geht mit einem guten Gefühl in die Pause

Die Saison ist für den TV Oyten II zu Ende. In ihrem letzten Spiel zeigte die Sieben von Jens Dove beim SV Werder Bremen II noch einmal eine starke Leistung



Kehrte als Siebenmeterschützin zurück: Jaqueline Nowak.

Bremen. Der TV Oyten II hat zum Abschluss der Saison in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen noch einmal eine gute Leistung abgeliefert. Nach einem 1:6 (6.)-Rückstand ging es im Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen II mit einer 16:14-Führung für die Sieben von Trainer Jens Dove in die Halbzeit. Schlussendlich hatte die Aufholjagd dann doch zu viel Kraft gekostet. Werders Zweitliga-Reserve drehte die Partie in der Schlussviertelstunde und sicherte sich mit einem 29:26-Sieg Platz zwei hinter Meister SFN Vechta.

Seine Sieben sei zu Beginn von den Gastgeberinnen überrumpelt worden, erklärte Jens Dove.  Mit „mächtig Power“ sei die Heimmannschaft gestartet, sagte Dove. Nach dem 10:4 (11.) sollte sich dann eine Kurzdeckung gegen Werders Haupttorschützin Katrin Friedrich (8/3 Tore) auszahlen. Nachdem Nina Schnaars auf 11:9 verkürzte hatte, glichen die Gäste durch zwei Siebenmetertore zum 11:11 aus. Beide Male hieß die Torschützin Jacqueline Nowak. Die frühere Bundesligaspielerin (VfL Oldenburg) gehörte nach ihrem Kreuzbandriss erstmals wieder dem Aufgebot des TV Oyten II an – bei vier Versuchen traf sie dreimal vom Strich. Auf das Spielfeld wird Jacqueline Nowak voraussichtlich nicht mehr zurückkehren, dafür unterstützt  sie Jens Dove in der kommenden Saison weiterhin als Co-Trainerin. Zwei Spielerinnen wird man in der kommenden Saison vergeblich im Aufgebot der Drittliga-Rererve suchen: Kim Pleß und Katharina Steinsträter legen eine Pause ein.

Im Spiel beim SV Werder Bremen II hielt die Pausenführung des TV Oyten II bis zum 22:21 (46.). „Dann haben wir unsere spielerische Linie verloren“, nannte Jens Dove den Grund für die Niederlage. Nachdem die junge Naomi Conze für Werder zum 26:23 (54.) getroffen hatte, schafften Jana Stoffel und Målin Ankersen noch einmal den Anschluss. Zu mehr sollte es nicht mehr reichen. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft ihre beste Saisonleistung abgeliefert, meinte Jens Dove. Oytens Trainer freut sich schon auf die kommende Serie: „Wir haben wieder eine starke Truppe mit einigen neuen Gesichtern zusammen und werden eine gute Rolle spielen.“

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Jürgen Prütt

06.05.2019, 00:16 Uhr Presseberichte