Oyten will mit Flexibilität auf den Ausfall von Denise Engelke reagieren

Sieben Spiele warten noch auf den TV Oyten. Alle muss er ohne Denise Engelke bestreiten.



Jörg Leyens hat sich noch nicht festgelegt, wer die Rolle von Denise Engelke übernehmen soll. (Björn Hake)

Oyten. Ein Thema hat in den vergangenen Tagen das Geschehen bei den Drittliga-Handballerinen des TV Oyten bestimmt – der Ausfall von Leistungsträgerin Denise Engelke (wir berichteten). Engelke, eine der Haupttorschützinnen der „Vampires“, hatte sich im Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund II den Mittelfinger gebrochen. Für sie ist die Saison frühzeitig beendet. Sieben Partien muss das Team von Trainer Jörg Leyens nun noch ohne die Spielgestalterin auskommen. Spiel Nummer eins bestreitet der TVO daheim gegen den 1. FC Köln (Anpfiff: Sonntag um 17 Uhr in Oyten). Wie er den Ausfall Engelkes auffangen will, habe er noch nicht final entschieden, erklärte Jörg Leyens: „Wir sind aber flexibel und breit mit unserem Kader aufgestellt. Damit werden wir versuchen, das Fehlen von Denise auszugleichen.“ Die Verletzung gehöre für ihn in die Kategorie „Schicksal“, findet Leyens: „Die anderen Spielerinnen sind aber allesamt motiviert und wollen für Denise gewinnen. Wir müssen mit der Situation positiv umgehen. Ich bin zudem optimistisch, dass der Heilungsprozess bei Denise schnell voranschreitet.“

Dass der TV Oyten auch ohne Denise Engelke Spiele gewinnen kann, hat er in dieser Saison schon einmal bewiesen. Im Heimspiel gegen den TV Aldekerk bekam sie kurz nach dem Beginn der zweiten Halbzeit eine Rote Karte. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst nicht entschieden. Doch der TVO rückte ohne Engelke ein Stück zusammen und feierte einen knappen 28:27-Erfolg. Nun hofft Leyens, dass seine Sieben auch in den kommenden Partien als eine starke Einheit auftritt. Zweifel daran habe er keine. „Ich vertraue meinem Team.“

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Florian Cordes

08.03.2019, 09:18 Uhr Presseberichte