Die Serie der Dove-Sieben hält

Die Frauen des TV Oyten II lassen sich auch vom Wilhelmshavener SSV nicht aufhalten. Daher hat das Team nun Platz zwei in Aussicht.

Wilhelmshaven. Fünf Spiele, fünf Siege – die Handballerinnen des TV Oyten II sind in diesem Jahr weiter ungeschlagen. Beim Oberliga-Vorletzten Wilhelmshavener SSV setzte sich die von Jens Dove trainierte Sieben mit 31:17 (17:11) durch. Durch den Sieg in der Jadestadt ist Oytens Zweitvertretung als Dritter nun punktgleich mit dem VfL Stade, der auf Rang zwei steht. Das Ex-Team von Jens Dove kehrte ohne etwas Zählbares vom TV Dinklage zurück. Am kommenden Sonnabend, 9. März, kommt es in der Pestalozzihalle zum direkten Duell der beiden Verfolger von Spitzenreiter SFN Vechta.

Man sei an der Nordsee auf ein verunsichertes Team getroffen, sagte Dove. Die Gastgeberinnen seien weit unter ihren Möglichkeiten geblieben, meinte der in Fredenbeck wohnende Coach der „Vampires.“ Dove: „Wilhelmshaven hat da unten in der Tabelle eigentlich nichts zu suchen. Wir sind über die zweite und dritte Welle zu einfachen Toren gekommen, der WSSV hat sich oftmals in unserer Deckung festgerannt.“ Das Tempospiel seiner Mannschaft sei „erste Sahne“ gewesen, lobte der Coach. Ab dem 3:3 (6.) setzten sich die Gäste über 8:5 (16.) auf 12:6 ab. Fast 20 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt absolviert. Nach einer Dreiviertelstunde – Kreisspielerin Jasmin Johannesmann hatte das 24:14 markiert – waren die Weichen längst auf Sieg gestellt.

Aufseiten des TV Oyten lieferte Torfrau Birte Hemmerich eine starke Partie ab. Beste Werferin aus dem Feld heraus war Målin Ankersen mit sieben Treffern. Mit Swantje Böttcher und Fenja Hassing waren beim TV Oyten II gleich zwei Torfrauen nicht am Start. Zudem fehlten die Feldspielerinnen Kim Pleß, Katharina Steinsträter, Jahne Wendt und Jana Moll. Ihr Debüt im Oberliga-Team gab die A-Jugendliche Marie Schote, aus der dritten Mannschaft half Alena Böttjer aus. Letztere zeichnete mit ihrem zweiten Treffer auch für den Endstand verantwortlich. Jens Dove: „Ich bin mehr als zufrieden, jetzt freuen wir uns auf den Hit gegen Stade.“

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

03.03.2019, 22:12 Uhr Presseberichte