Oyten gewinnt Abwehrschlacht

Der TV Sottrum hat zwar alles dafür getan, um den ersten Saisonsieg einzufahren, doch am Ende genügte das erneut nicht. Der TV Oyten entführte die Punkte mit einem 20:18.

Sottrum. 20:18 als Endergebnis einer Handballpartie – klar, womit die Trainer nach Beendigung der Partie zufrieden waren: mit den Defensivreihen natürlich. Und klar ist auch, dass das nicht für die Offensiven galt. Letztendlich war Jürgen Prütt der zufriedenere Trainer. Er coacht den Landesligisten TV Oyten, der sich mit diesem Ergebnis gegen den gastgebenden TV Sottrum von Trainer Andres Pott durchsetzte. Der Halbzeitstand lautete 7:12 aus Sottrumer Sicht.

Damit bleibt der TVS weiterhin sieg- und punktlos auf dem letzten Platz der Tabelle. Das verhagelte Andreas Pott aber nicht die Laune: „Ich bin dennoch zufrieden, da wir stark in der Abwehr gespielt und dort einen Schritt nach vorne gemacht haben.“ In der Parrtie wurde auch frühzeitig deutlich, dass kein Offensivfeuerwerk erwartet werden konnte. Erst in Minute 21 fiel das zehnte Tor des Tages. Es war das 6:4 für Oyten. Der TVO setzte sich peu á peu ab und hatte sich in Minute 41 einen Sieben-Tore-Vorsprung erarbeitet. „Doch dann spielen wir vorne wilde Pässe, laufen in Gegenstöße, bekommen noch eine Zeitstrafe und einen Siebenmeter gegen uns“, schilderte Jürgen Prütt die entscheidenden Punkte, weshalb sich der Gastgeber wieder heranpirschte.Respekt für den GegnerEin weiter Grund dafür war die Sottrumer Moral. „Die haben über 60 Minuten gefightet“, zollte Prütt dem Gegner seinen Respekt. Auf mehr als zwei Tore konnten die Sottrumer den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. „Vorne gab es genügend Chancen, insbesondere die Siebenmeter müssen wir besser nutzen. Leider haben wir uns für die Aufholjagd nicht mehr belohnt“, haderte Andreas Pott nach der Schlusssirene. Jürgen Prütt hingegen pustete erleichtert durch. „Das kommt in die Kategorie Arbeitssieg. Aber wir machen es tatsächlich noch mal spannend, das hätte nicht sein müssen. Aber gut, mit 18 Toren darfst du auch kein Spiel gewinnen. Mit 20 kannst du es zumindest“, resümierte Jürgen Prütt schmunzelnd.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Patrick Hilmes

10.12.2018, 08:38 Uhr Presseberichte