Wiedersehen nach einem Jahr Pause

In der vergangenen Saison hat es dieses Duell nicht gegeben. Jetzt geht es für den TV Oyten im Westen wieder gegen den VfL Oldenburg II

Oyten. Der Großteil der Gegner des TV Oyten in der 3. Liga West ist in Nordrhein-Westfalen beheimatet. Doch an diesem Spieltag kommt es in der Pestalozzihalle zum Nordwest-Derby. Die TVO-Handballerinnen treffen am Sonntag ab 15 Uhr auf den VfL Oldenburg II.

In der vergangenen Spielzeit mussten beide Klubs auf das Duell verzichten. Letztmals trafen Oyten und Oldenburg am 4. März 2017 in der Huntestadt aufeinander. Damals setzten sich die „Vampires“, die später den Titel in der 3. Liga Nord feierten, mit 30:23 durch. Nach der Saison 2016/2017 sollten sich die Wege der beiden Rivalen jedoch trennen. Der Deutsche Handballbund steckte den VfL Oldenburg II in die Weststaffel, der TVO blieb im Norden. Jetzt gehören beide Teams dem Westen an.

Seit dem bislang letzten Derby hat sich aber einiges bei den Vereinen getan – vor allem auf der Trainerbank. Bei der Partie im März 2017 hatte bei der Bundesliga-Reserve des VfL noch Alexandra Hansel das Sagen, beim TVO war Sebastian Kohls für das Team verantwortlich. Jetzt heißen die Trainer Jörg Leyens und Andreas Lampe. Oytens Coach geht die Partie mutig an. Und das auch zu Recht. Schließlich hat der TVO zuletzt viermal in Folge gewonnen. Dennoch hat Leyens Respekt vor dem VfL. „Das Erstliga-Team hat spielfrei. Und somit reist die Mannschaft von der Hunte mit einer gehörigen Portion Qualität an“, denkt der TVO-Coach.Angst habe er aber keine vor dem Gegner. „Unser Team weiß, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann und jeder Punkt hart erkämpft werden muss. Die Liga ist verdammt eng und es gibt für uns in keinem Spiel einen Favoriten“, sagt Leyens. Er sehe aber einen Vorteil für seine Sieben: „Wir haben in den bisherigen Spielen schon alles erlebt: Hoch geführt, Vorsprung eingebüßt, hinten gelegen, rangekämpft und doch gewonnen. Hoch hinten gelegen, rangekämpft und doch gewonnen. Das ist unheimlich wichtig für den Kopf. Egal, wie es steht: Mein Team gibt niemals auf.“

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Florian Cordes

01.12.2018, 01:03 Uhr Presseberichte