Kilian Tiller – der Killer eröffnet die große Bundesliga-Party

Oytens A-Jugend nach 17:13 über Magdeburg wieder in der Handball-Beletage

Oyten/Gross  Lafferde - Björn Lakemann -Als es Gewissheit war, dass sich die A-Jugend des TV Oyten auch in der nächsten Spielzeit in der Handball-Bundesliga mit den Besten der Republik messen darf, brachen die Emotionen in Groß Lafferde heraus. Auch bei Max Borchert, der allerdings nüchtern feststellte: „Ich sehe uns einen Tick besser als letzte Saison. Unser Team war voll fokussiert und hat eine Hammer-Abwehr hingestellt.“ Dem agilen Allrounder blieb gar nicht viel Zeit mit seinen Jungs, denn schon wenig später brachte ihn sein Vater zum Flughafen Hamburg, wo er verspätet seine Abifahrt an den Goldstrand in Bulgarien antrat.

.„Da hat mich mein Cousin Timo Blau, der seine Abifahrt eine Woche zuvor unterbrochen hatte, etwas unter Druck gesetzt“, schmunzelte der Linkshänder, der mit seinen Mitstreitern nach dem ersten Tagesspiel mit dem 17:13 (7:6) gegen den BSV 93 Magdeburg, der auch den Sprung in die Beletage schaffte, bereits jubeln konnte. „Gebt wieder Vollgas“, hatte sich Thomas Cordes vorm Match erhofft. Der Chefcoach war voller Freude, seinen ehemaligen Co-Trainer Lennart Lingener, der aus Leipzig angereist war, an seiner Seite zu wissen. Anscheinend hatten seine Jungs aber nicht genau zugehört, denn bis zum 3:4 (9.) lief es nicht rund. Erst als Borchert ausglich, war das Cordes-Team „on fire“ – und spätestens nach Niko Kordas 7:5 (18.) roch es schon stark nach Bundesliga. In Abschnitt zwei führte der TVO 9:6 (22.) durch einen weiteren Linkshänder, Kilian Tiller. Ohne Not wurde der Bundesliga-Aufsteiger fahrig und musste das 9:9 schlucken. Im Stile einer Spitzenmannschaft gab Oyten den Takt an. Spätestens, als erneut Tiller per Doppelpack zum 17:13 zum Magdeburger Killer wurde, war die Party eröffnet. Zwischen den Pfosten hatte Jonas „Jones“ Lüdersen in Minute 27 einen starken Mathis Köhlmoos (acht Paraden) abgelöst und atmete nach den eigenen sieben Paraden kräftig durch: „Ich bin gut reingekommen und war motiviert bis in die Haarspitzen.“Das waren seine Mitstreiter im anschließenden Aufstiegs-Wahnsinn dann auch. Mohammed Sibahi trotzte seinen Knieproblemen und schnaufte durch: „Wir haben unseren Handball durchgebracht und es gepaart mit zwei guten Keepern.“ Max Borchert ergänzte: „Endlich haben wir mal das gemacht, was gesagt wurde.

“Wenige Stunden später stand das bedeutungslose Match gegen Mitaufsteiger SG HC Bremen/Hastedt auf dem Programm. „Für uns mehr für die Galerie. Einfach unfassbar der erneute Aufstieg“, so Cordes, der einige Stammspieler im ganzen Spiel schonte. Die Bremer führten zwar fix (3:0, 4.) doch Oyten schlug zurück und lag beim 6:5 durch den effektiven Robin Hencken letztmals in Front. Vor allem Julian Langwucht war nicht zu verteidigen. Neun Minuten vor Ultimo glich Chris Ole Brandt beim 12:12 nochmals aus, doch dann waren nur noch die Bremer am Zug und siegten 19:18 (7:6). „Wir haben gut performt und wissen die Rückkehr nach einem harten Jahr ohne Bundesliga sehr zu schätzen“, freute sich der Bremer Aufstiegstrainer Tim Schulenberg.Das war den Oytenern egal, sie feierten ohne Ende – am Goldstrand, im Vereinsheim und am Ende auch auf der Verdener Domweih. Chris Ole Brandt, einer der Aufstiegshelden: „Mission erfüllt und ein weiteres Jahr Bundesliga gebucht!“

Quelle: Kreiszeitung - Autor: Björn Lakemann

03.06.2018, 20:25 Uhr Presseberichte

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Datum: 15.09.2018
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JBLH: Nächstes Spiel

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Datum: 09.09.2018
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