TV Oyten II in den entscheidenden Phasen zu hektisch

Aufgrund eines hohen Pausenrückstandes haben die Frauen des TV Oyten II bei der HSG Wilhelmshaven verloren

Wilhelmshaven. Durch eine 26:28 (10:17)-Niederlage bei der HSG Wilhelmshaven haben die Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten II eine Verbesserung in der Tabelle verpasst. „Es war mehr möglich, aber die Hypothek aus der ersten Halbzeit war zu hoch“, analysierte TVO-Trainerin Jana Kokot. Ihre Mannschaft, sagte Kokot, habe beim Tabellendritten erst spät ins Spiel gefunden und viele klare Chancen vergeben.

Es war bereits im Vorfeld klar, dass die Aufgabe beim Spitzenteam für Oyten keine einfache werden würde. Zunächst gestalteten die Gäste die Partie offen. Nach dem 3:4, das Nina Schnaars für Oyten erzielte, sollten bis zum vierten Treffer der „Vampires“ acht Minuten vergehen. Julia Otten hieß die Torschützin zum 4:9. Der letzte Treffer für die Gäste in Hälfte eins fiel dann vier Minuten vor der Pause. Beim Gang in die Kabine betrug der Rückstand bereits sieben Tore. Kurz nach dem Wechsel waren es dann sogar deren acht – Wilhelmshavens vierfache Torschützin Kira Schoster hatte auf 18:10 gestellt. Zu spät – wie sich am Ende herausstellen sollte – kamen die Gäste auf Touren. Über 20:14 (Nele Siemers) verkürzte der TV Oyten II durch Lea Bertram auf 27:23 (56.). Die beiden letzten Treffer zum Endstand durch Jasmin Johannesmann und Bertram waren nur noch für die Statistik.

Jana Kokot sprach von einer ärgerlichen Niederlage. „Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen. Wir halten gegen die Top-Mannschaften der Liga gut mit, agieren dann aber in den entscheidenden Phasen zu hektisch.“ Schlussendlich kam der TV Oyten II nach der schwachen Vorstellung im ersten Durchgang für den Sieg nicht mehr ernsthaft infrage. Am kommenden Wochenende geht es im letzten Heimspiel der Saison gegen den BV Garrel, der dann in der Oytener Pestalozzihalle sein Meisterstück machen kann.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

23.04.2018, 09:26 Uhr Presseberichte