Nach der Pause stabilisiert

3. Liga Handball

Die Frauen des TV Oyten wussten, wie wichtig das Heimspiel gegen den TSV Wattenbek sein würde. Nach einem nervösen Beginn wurden die "Vampires" immer stärker.

Oyten. Zum Siegen verdammt waren sie nicht. Allerdings wäre die Situation für die Drittliga-Handballerinnen prekärer geworden, wenn sie ihr Heimspiel gegen den TSV Wattenbek nicht gewonnen hätten. Die Abstiegszone hätte näherrücken können. Doch die „Vampires“ müssen sich darüber nun keine Gedanken mehr machen. Denn dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit hat der TVO das so wichtige Heimspiel mit 33:25 (15:15) gewonnen.

Nach den ersten Minuten mussten die Anhänger des TV Oyten jedoch befürchten, dass der Noch-Meister der 3. Liga Nord einen erneuten Dämpfer hinnehmen würde. Denn der Tabellenneunte führte beim Siebten nach acht Minuten mit 8:3. Danach fingen sich die von Sebastian Kohls gecoachten Gastgeberinnen: Als Liv Süchting in der 13. Minute traf, stand es 8:8. Süchting war es auch, die nach der Partie noch ein wenig länger mit ihrem Trainer redete. Die junge Rückraumspielerin durfte sich von Sebastian Kohls lobende Worte abholen. Denn sie war eine der großen Aktivposten bei der Heimsieben. Mit der Entwicklung von Süchting ist Kohls mehr als zufrieden. „Liv wird immer stabiler und zu einer echten Stütze in unserer Mannschaft“, sagte der Trainer nach der Begegnung.Nach der Pause spielt nur noch OytenZu diesem Zeitpunkt war der TVO-Trainer schon längst entspannt. Denn nachdem seine Sieben in der ersten Halbzeit noch einmal eine kleine Durststrecke hatte durchmachen müssen, war es nach dem Seitenwechsel nur noch ein Team, das dem Spiel seinen Stempel aufdrückte – der TV Oyten. Nach dem Kabinengang beim Stand von 15:15 legten die Gastgeberinnen nach der Pause ein schnelles 24:17 hin (40.). Gäste-Trainer Andreas Juhra nahm eine Auszeit, um sein Team noch einmal neu einzustellen. Doch die erhoffte Wirkung blieb aus. Der TVO war nun nicht mehr aufzuhalten und steuerte sicher dem verdienten Heimsieg entgegen. 

Dass es beim TV Oyten zunächst nicht rund lief, lag laut Sebastian Kohls auch daran, dass seine Sieben zu nervös gewesen sei. „Die Truppe wusste, wie wichtig es ist, dass wir dieses Spiel gewinnen“, meinte Kohls. Nachdem Wattenbek zu Beginn die schnelle Führung erzielt hatte, habe man nicht nur vom Resultat her zurückgelegen. „Auch mental waren wir zu diesem Zeitpunkt hinten“, sagte Sebastian Kohls. „Insgesamt war das in der ersten Halbzeit kein gutes Drittliga-Spiel.“

Nach der Pause habe sein Team zunehmend Struktur ins Spiel bekommen und dem Gegner so den Schneid abgekauft. „In der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs hatten wir die Wurfquote, die wir brauchten“, freute sich der Coach der „Vampires“. Und so habe sein Team den wichtigen Erfolg sicher eingefahren.

Für den TV Oyten sieht es nun danach aus, dass der Klassenerhalt schon bald perfekt gemacht wird. Der Vorsprung auf Platz zehn, der aller Voraussicht nach zum Relegationsrang wird, beträgt fünf Punkte. Platz elf – der erste direkte Abstiegsplatz – ist nun schon sechs Zähler entfernt. Kommendes Wochenende fährt der TVO zum Frankfurter HC, danach steht das nächste wichtige Spiel auf dem Programm. Der abstiegsbedrohte TSV Travemünde kommt in die Pestalozzihalle. Kohls ist sich sicher: Gewinnt man gegen Travemünde, ist der Klassenerhalt eingetütet.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Florian Cordes

12.03.2018, 10:22 Uhr Presseberichte

3. Liga: Nächstes Spiel

HSV Solingen-Gräfrath 76 vs. TVO Vampires
Datum: 15.09.2018
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Halle: Wupperstraße 126, 42651 Solingen

JBLH: Nächstes Spiel

1.VfL Potsdam 1990 vs. TVO Vampires
Datum: 09.09.2018
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Halle: Zeppelinstr. 114-117, 14468 Potsdam

TOP-Partner

  • KSK Verden Logo
  • Oxycare Logo
  • Stadtwerke Achim Logo
  • Volksbank Oyten Logo
  • TeamSport Logo BTG Logo
  • J. Luxat Logo Schulz Klimatechnik Logo
  • TV Oyten Hauptverein Banner
  • FSJ Banner

Handball-Ticker