26:23 – zweiter Saisonsieg für Oytens A-Jugend

Kreisläufer Timo Blau überragt

Oyten -  Nein, einen Schönheitspreis hatte die Leistung seiner Mannschaft sicherlich nicht verdient. Aber das war Thomas Cordes, Trainer der männlichen A-Jugend des Handball-Bundesligisten TV Oyten Vampires, auch völlig egal. „Wir haben das Ding gerockt. Und nur das zählt“, war ihm die Erleichterung nach dem zweiten Saisonsieg beim 26:23 (14:13)-Erfolg im Kellerduell gegen den 1. VfL Potsdam deutlich anzuhören. 
Nachdem der TVO das Hinspiel denkbar knapp verloren hatte, hatten sich die Gastgeber einiges vorgenommen. Und die Vorzeichen standen gut, da der VfL lediglich mit zwei Auswechselspielern angereist war. Der Auftakt – er verlief jedoch alles andere als optimal. Für Thomas Cordes jedoch keine große Überraschung. „Nach der deutlichen Niederlage in Flensburg war allen die Verunsicherung zu Beginn schon noch anzumerken“, erklärte der TVO-Trainer das 4:6 (16.). Erst nach einer Auszeit lief es deutlich besser auf Seiten der Gastgeber und Robin Hencken brachte seine Farben wieder mit 7:6 (19.) in Führung. Zuvor hatte Kreisläufer Timo Blau, der einen starken Tag erwischt hatte, mit einem Doppelpack für den Ausgleich gesorgt. Da sich die Gastgeber aber immer wieder einfache Fehler in der Deckung erlaubten und zudem ein ganz schwaches Überzahlspiel an den Tag legten, blieben die Potsdamer immer auf Tuchfühlung. 
 Bezeichnend: Kurz vor dem Wechsel setzte Max Borchert zunächst einen Siebenmeter neben das Tor, ehe der ansonsten überzeugende Torhüter Mattis Köhlmoos bei einem Wurf aus ganz spitzem Winkel von Linksaußen nicht gut aussah und Moritz Ende für den VfL trotz doppelter Unterzahl das 13:13 markierte. Dennoch gingen die Oytener nach einem Treffer von Chris-Ole Brandt mit einem 14:13 in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte es dann den Anschein, als sollten das Cordes-Team frühzeitig alles klar machen. Nach einem Treffer von Timo Blau, einem Borchert-Dreierpack sowie dem Tor von Sören Hassing hieß es 19:13 (36.). Diese erste deutliche Führung sorgte jedoch keinesfalls für Sicherheit im Spiel des TVO. Ganz im Gegenteil. „Danach haben wir unsere spieltaktische Linie verloren und den Gegner völlig unnötig ins Spiel zurückgeholt“, ärgerte sich Cordes.Traumhafter Dreher verunsichert GastgeberAls Adrian Preiß Oytens eingewechselten Torhüter Jonas Lüdersen mit einem traumhaften Dreher zum 20:21 (49.) überwand, war die Verunsicherung in Reihen der Gastgeber deutlich zu spüren. In der Folge wurde es dann zunehmend hektischer. Als VfL-Spielmacher Preiß in der 53. Minute nach einem Tritt in den Bauch von Timo Blau mit einer Roten Karte (mit Bericht) vom Parkett gestellt wurde und sich die Gäste im Anschluss noch eine weitere Zeitstrafe für einen Wechselfehler einhandelten, sorgten die Oytener nach dem 23:22 (54.) durch Noah Dreyer sowie zwei Toren von Chris-Ole Brandt zum 26:23 für die endgültige Entscheidung.

Quelle: Kreiszeitung  -  Autor: Kai Caspers

11.12.2017, 00:17 Uhr Presseberichte

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