Gegen Stuhr in der Spur

Regionsoberliga: HSG Stuhr II - TV Oyten II 24:32 (12:13)

Gemeinsam stark!

Stuhr. Nach verpatztem Saisonauftakt, den wir uns letzte Woche zu Hause gegen Rotenburg etwas anders vorgestellt hatten, konnten wir im zweiten Saisonspiel endlich wieder zeigen (in erster Linie uns selbst), dass wir doch als Einheit auftreten können und bis zum Ende kämpfen können. Vor allem letzteres konnte man bei uns in der letzten Saison leider nur allzu oft vermissen.

Nicht so gestern: mit gut besetzter Truppe war es zunächst ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber in der 1. Halbzeit immer wieder in Führung gingen und wir lediglich ausgleichen konnten 1:1 (4.), 3:3 (9.), 8:8 (18.), 10:10 (23.). Zu dieser Zeit hatten wir, nicht zuletzt auch wegen einer ungewohnt offenen Deckung und einer recht einseitigen Strafverteilung noch leichte Probleme ins Spiel zu finden. Zum Ende der 1. Halbzeit konnten wir die Partie dann zu unseren Gunsten wenden und dank dreier 1gegen1-Treffer von Markus Kranz in Folge mit einer knappen 12:13-Führung in die Pause gehen.

In Halbzeit 2 ging es zunächst weiter wie kurz vor der Pause – über eine erstmalige 3-Tore-Führung durch Sven Lux zum 15:18 (36.) konnte Stuhr allerdings durch drei Treffer in Folge (L. Repty, T. Schomann, S. Wientjes) letztmalig zum 18:18 (38.) ausgleichen, bevor wir dann endgültig zu uns fanden und Kampfgeist, Biss und Willen uns auf dem Weg zum Spielende begleiteten. Fünf Tore nacheinander sorgten für die vorentscheidende 18:23-Führung, die wir sogar noch auf den 24:32-Endstand ausbauen konnten.

Vor allem in Halbzeit 2 haben wir endlich mal wieder gezeigt, dass wir zueinanderhalten können, uns gegenseitig motivieren können und auch Handball spielen können. All das haben wir in der vorangegangenen Saison oft vermissen lassen, was nicht nur uns Spieler und Trainer zermürbt hat, sondern auch diejenigen, die uns regelmäßig von der Tribüne aus unterstützen dürften wohl etwas den Spaß daran verloren haben.

Wir hoffen, dass wir aus dem gestrigen Spiel mitnehmen, wieviel Spaß und Freude es untereinander bringt, eine gute Vorstellung abzugeben und wie gut so ein Siegerbier schmeckt – auch wenn es diesmal geschmacklich etwas außer der Reihe war ;-)

Es spielten:
Miron Biruski (1), Patrick Albers (3), Sven Lux (3), Rainer Meyer (1), Tim Lindhorst, Kai Quest, Markus Kranz (5), Timo Freymuth (1), Sören Reelfs (12), Mirco Hemmerich, Jonas Lisakowski, Meick Stoffel (3), Philip Kolloge (3)

10.09.2018, 10:49 Uhr Eigenberichte