Vierfacher Triumph für den TV Oyten

Erstmal hat der Tag der Handballjugend Station im Landkreis Nienburg gemacht. Die HSG Mittelweser-Eystrup war Gastgeber der Veranstaltung

Eystrup. Mehr als 100 Teams aus 17 Vereinen, 20 Spielrunden, rund 1000 Teilnehmer und ebenso viele Zuschauer – einmal mehr war der Tag der Handballjugend eine beeindruckende Talentschau für den Nachwuchs der Region Mitte Niedersachsen. Bei seiner 57. Auflage machte die Mammut-Veranstaltung erstmals in seiner Geschichte im Landkreis Nienburg Station. Die HSG Mittelweser-Eystrup hatte die Ausrichtung übernommen.

Gespielt wurde am Sonntag auf elf Feldern auf der Sportanlage des TSV Eystrup, der in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiert: Seit 60 Jahren wird beim 1893 gegründeten Klub Handball gespielt. Als Mario Wittenberg, der stellvertretende Vorsitzende Jugend der Handball-Region Mitte Niedersachsen aus Stuhr, gegen 17 Uhr die letzten Sieger gekührt hatte, strahlte die Sonne bereits wieder vom Himmel. Dass hatte am Vormittag noch anders ausgesehen. Leichter Dauerregen machte den Teams in den ersten Spielrunden zu schaffen. Die ganz großen Überraschungen blieben auf dem glatten Geläuf dennoch aus. Am Ende setzten sich fast immer die Favoriten durch. Die meisten Sieger stellte der TV Oyten. Die „Vampires“ standen bei der weiblichen Jugend B und C sowie bei der männlichen Jugend A und D ganz oben auf dem Treppchen. Hinzu kamen noch zwei zweite Plätze bei der weiblichen Jugend A und D.

Wie in jedem Jahr hatte der Verband einen Verein gesucht, der solch eine Veranstaltung auch umsetzen kann. „Wir hatten einige Bedenken wegen der Parksituation, aber auch das hat super geklappt“, zog Michael Deutscher, Spartenleiter Handball im TSV Eystrup, ein positives Fazit. Der TSV hatte für Teilnehmer und Zuschauer mit Kleinbussen einen Shuttle Service zu diversen im Ort verteilten Parkplätzen eingerichtet. Dementsprechend gab es bei der Siegerehrung dann von allen Seiten Lob für den Ausrichter. Mario Wittenberg: „Einen großen Applaus der HSG Mittelweser-Eystrup für die perfekte Organisation.“

 

Ungewohntes Terrain: Nationalspielerin Wiebke Meyer hütete beim TV Oyten das Tor.

Positiv überrascht zeigte sich Friedhelm Gollnow von der Resonanz. „Ich hatte aufgrund des Wetters am Vormittag damit gerechnet, dass einige Teams nicht kommen werden. Aber auch das war nicht der Fall. Wir hatten quasi keine Absagen“, sagte der Spieltechniker aus Schwarme.

Gekommen waren auch die A-Jugend-Handballer des TV Oyten. Der von Thomas Cordes trainierte Bundesligist triumphierte vor Jugendhandball Wümme und der SG Achim/Baden. Bei den A-Mädchen tauschten beide Klubs die Plätze. Nach einem 8:7-Erfolg gegen den TVO nahm Jugendhandball Wümme die Siegertrikots mit. „Der Gegner hat eine gute Truppe. Ein 1:5-Rückstand ist bei der kurzen Spielzei kaum noch aufzuholen“, meinte Oytens Coach Sebastian Kohls. Eine Überraschung gab es in der Altersklasse der männlichen Jugend C. Der Oberligist HSG Verden-Aller verpasste den Einzug in das Finale durch eine Niederlage gegen den TSV Daverden. Platz eins blieb den Daverdenern allerdings verwehrt, dieser ging an die SG Achim/Baden.

Ihren zweiten Triumph holte die Spielgemeinschaft mit der männlichen Jugend B. Bei den B-Mädchen war wiederum der TV Oyten nicht zu stoppen – und das mit einer ungewöhnlichen Aufstellung. Beim Nachwuchs des Frauen-Drittligisten hatte sich nämlich Wiebke Meyer ins Tor gestellt. Auch auf ungewohntem Terrain wusste die Nationalspielerin des TVO zu überzeugen. Im Finale setzten sich die Oytenerinnen gegen die SG Achim/Baden durch.

Wie Friedhelm Gollnow erklärte, gibt es für 2019 noch keinen Ausrichter. Bewerbungen würde der Vorstand der Region ab sofort entgegennehmen.

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Jürgen Prütt

11.06.2018, 20:29 Uhr Presseberichte

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