Die erste Chance gleich nutzen

Der TV Oyten kann am Sonnabend zum zweiten Mal das Ticket für die Jugendhandball-Bundesliga lösen. Bereits im ersten Spiel kann die Entscheidung fallen.

Oyten. Viel fehlt nicht mehr, und der TV Oyten kann sich auf eine weitere Saison in der Jugendhandball-Bundesliga freuen. Bei der zweiten Qualifikationsrunde, die an diesem Sonnabend in Groß Lafferde ausgetragen wird, müsste schon einiges zusammenkommen, damit sich der TVO nicht eines der begehrten Tickets sichert. Die Oytener haben aus der ersten Runde zwei Pluspunkte mit in die zweite genommen. Somit könnte die Sieben von Thomas Cordes in der Viererstaffel auch dann einen der ersten drei Plätze belegen, wenn sie selbst keine Punkte mehr holt und die Konkurrenz – insbesondere der HC Elbflorenz Dresden – ebenfalls patzt. Die Karten könnten für Oyten kaum besser sein.

Thomas Cordes will sich aber nicht darauf verlassen, dass die Sachsen punktlos bleiben. Der Trainer wünscht sich vielmehr, dass seine Mannschaft selbst die nötigen Zähler einfährt. Und das möglichst sofort im ersten Spiel des Turniers in Groß Lafferde. In diesem trifft der TV Oyten auf den BSV 93 Magdeburg. Die Rechnung könnte simpler nicht sein: Gewinnt die Cordes-Crew, spielt sie auch in der Saison 2018/2019 im Oberhaus des deutschen Jugendhandballs. Doch es gibt für Oyten noch einen weiteren Anreiz, sich gegen die Sachsen-Anhaltiner durchzusetzen. Bereits im vergangenen Jahr trafen die „Vampires“ in der ersten Qualifikationsrunde auf Magdeburg. Damals verlor der TVO mit 18:19. „Es wäre eine schöne Geschichte, wenn wir dieses Resultat revidieren könnten. Ich freue mich auf dieses Duell“, meint Cordes.

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Lediglich der Einsatz von Oytens Spielgestalter Mohamed Sibahi (blaues Trikot) ist gefährdet.

Er hat Probleme mit der Patellasehne. Obwohl die Begegnung die alles entscheidende sein kann, will er sich auch auf die zweite Aufgabe des Tages konzentrieren. Denn bei dieser wartet ein Lokalderby. Der zweite TVO-Gegner in Groß Lafferde ist die SG HC Bremen/Hastedt. Die Hansestädter sind für die Cordes-Sieben zwar ein harter Konkurrent, der Trainer hat aber dennoch einen Wunsch. „Es wäre schon toll, wenn es dieses Duell in der neuen Saison auch in der Bundesliga gibt“, hofft Thomas Cordes. „Es würde unserer Region guttun, wenn in zwei Orten auf diesem Niveau Jugendhandball gespielt wird.“

Während sich Oyten in der ersten Runde gegen Dresden und Aue durchsetzen musste, befanden sich Bremen und Magdeburg mit dem Ex-Bundesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in einer Staffel. Es war die sogenannte Todesgruppe. Nach dem Ausscheiden wurden aus Richtung Bookholzberg der Modus und die Gruppeneinteilung kritisiert. Cordes kann diese Kritik durchaus verstehen, möchte sich aber auch nicht allzu viele Gedanken darüber machen. „Dass wir gegen die vermeintlich schwächeren Gegner weitergekommen sind, ist keineswegs selbstverständlich“, findet Thomas Cordes. „Im letzten Jahr haben die vermeintlich großen Teams gegen die kleinen Punkte verschenkt.“ Nutznießer waren damals auch Oyten und Bookholzberg. Cordes: „Vom Potenzial her hätte Bookholzberg aber auch in diesem Jahr einen Bundesliga-Platz verdient gehabt.“

Doch Bookholzberg und Aue mussten ihre Träume in der Vorwoche begraben. Nun werden an diesem Sonnabend drei von vier Teams jubeln. Mannschaft Nummer vier muss dagegen nicht trauern. Denn ausscheiden wird sie nicht. Der Viertplatzierte tritt noch in einer bundesweiten Bundesliga-Qualifikationsrunde an. „Auf eine dritte Runde kann ich aber gut verzichten. Wir wollen uns schon jetzt durchsetzen“, sagt Thomas Cordes.

Vermutlich müssen die Oytener das Lösen des Tickets aber ohne Mohamed Sibahi angehen. Der Spielgestalter hat Probleme mit der Patellasehne. Sein Einsatz sei daher noch fraglich, bedauert Thomas Cordes.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Florian Cordes

01.06.2018, 19:00 Uhr Presseberichte

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