Oyten peilt das zweite Bundesliga-Jahr an

An diesem Wochenende startet der TV Oyten in die Qualifikation für eine weitere Saison im Oberhaus.

Oyten. Ein Jahr ist vergangen, seitdem die männliche A-Jugend des TV Oyten mit dem Aufstieg in die Jugendhandball-Bundesliga Geschichte geschrieben hat. Die PremierenSaison im Oberhaus haben die TVO-Talente auf Rang zehn beendet. Nun peilen die Akteure um Trainer Thomas Cordes die erneute Qualifikation an. Sechs Mannschaften bewerben sich um drei Direktplätze. In Helmstedt werden in zwei Dreiergruppen zunächst vier Teams ermittelt, die in der nächsten Vierergruppe am 2. Juni in Groß Lafferde endgültig die drei Aufsteiger ausspielen. Der Viertplatzierte erhält zudem noch eine finale Chance in einer bundesweiten Qualifikationsrunde. Der TV Oyten bekommt es in seiner Vorrundengruppe mit dem HC Elbflorenz 2006 sowie der SG Nickelhütte Aue zu tun (wir berichteten).

Wenn der Nachwuchs aus dem Landkreis Verden an diesem Mai-Wochenende in der ehemaligen Grenzstadt um 11.15 Uhr in seiner ersten Partie auf den Zweitliga-Unterbau des HC Elbflorenz 2006 trifft, dann werden auch Niko Korda und Hannes Grittner das blaue Trikot des TVO tragen. Der in Rotenburg wohnende Korda war bereits in der Saison 2016/2017 mit einem Zweitspielrecht ausgestattet für die B-Jugend des TV Oyten unterwegs. Dann zog es den ehemaligen Niedersachsenauswahlspieler nach Sachsen in die Talentschmiede des SC DHfK
Leipzig

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Thomas Cordes hat sich für die neue Saison Hannes Grittner und Niko Korda (von links) in seinen Kader geholt.

Inzwischen ist er zurück und hat sich dem TV Oyten angeschlossen. Für Thomas Cordes ist der Spieler aus dem jüngeren A-Jugend-Jahrgang nach dem altersbedingten Wechsel von Malte Meyer, Noah Dreyer, Sören Hassing, Leon Thalmann sowie Bastian Tellermann in den Herrenbereich ein wichtiges Puzzlestück. Als eine „Mischung aus Meyer und Dreyer“ beschreibt Cordes den Rückkehrer. 

Von der HSG Heidmark kommt Hannes Grittner nun fest zum TV Oyten. Grittner hatte bereits in der vergangenen Spielzeit die eine oder andere Minute Bundesliga-Luft bei den Blau-Roten geschnuppert – und zwar mit einem Zweitspielrecht. Als Rechtshänder wird Hannes Grittner im Team von Cordes gemeinsam mit Mattis Brüns auf der linken Außenbahn unterwegs sein.

Auf die Bundesliga-Qualifikation hat sich der TV Oyten mit Testspielen gegen Herrenteams vorbereitet. Es ging gegen die Oberligisten SG Achim/Baden und SV Beckdorf sowie den künftigen Verbandsligisten TV Neerstedt. Gegen den TVN siegte die Cordes-Sieben mit 38:31.

Eine bittere Nachricht gibt es allerdings auch aus dem Lager des TV Oyten: So hat sich Niklas Wehrkamp erneut am Knie verletzt. Nach einer Kreuzbandverletzung war der Kreisläufer in den letzten Spielen der vergangenen Saison auf die Platte zurückgekehrt. „Eine endgültige Diagnose steht noch aus“, sagte Thomas Cordes. „Es könnte aber erneut das Kreuzband sein.“

Während der TV Oyten die vermeintlich leichtere Vorrundengruppe erwischt hat, bekommen es die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und die SG HC Bremen/Hastedt mit dem BSV 93 Magdeburg zu tun. Die Staffel wird im Vorfeld als eine Art „Todesgruppe“ bezeichnet. Die Offiziellen der HSG und des HCB hätten es bevorzugt, wenn die drei Bundesliga-Plätze in einer Sechserrunde und nicht in der jetzigen Form ausgespielt werden würden. „Für diesen bewährten Modus haben sich die beteiligten Verbände Niedersachsen, Bremen und Mitteldeutschland in Verbindung mit dem DHB entschieden“, stellt der Staffelleiter Jens Schoof klar.

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Jürgen Prütt

27.05.2018, 15:29 Uhr Presseberichte

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