Toller Abschluss: Projekt Bundesliga ist gelungen

24:30-Niederlage gegen Rostock kann die gute Stimmung beim TV Oyten nicht vermiesen

Oyten -  Wenn es noch eines letzten Beweises bedurft hätte, dass das Projekt Handball-Bundesliga beim TV Oyten gelungen ist – den hat die von Thomas Cordes trainierte männliche A-Jugend im abschließenden Saisonspiel gegen den HC Empor Rostock erbracht. Daran vermochte auch die 24:30 (16:12)-Niederlage nichts zu ändern. Denn wieder einmal waren die Tribünen in der Pestalozzihalle prall gefüllt. Und wieder einmal herrschte eine ausgelassene Stimmung. Und auch wenn sich die Verabschiedung mehrerer Spieler merklich hinzog, blieben die Ränge fast komplett gefüllt und sorgten damit für einen würdigen Rahmen.

 Schon deshalb war die erste Enttäuschung nach der unnötigen Niederlage bei Thomas Cordes dann auch schnell verflogen. „Natürlich war da mehr drin für uns. Aber in der zweiten Halbzeit fehlte es bei uns im Abschluss einfach an der letzten Konsequenz. Damit haben wir Rostock das nötige Futter für die Aufholjagd gegeben. Hätte uns aber jemand im Vorfeld gesagt, dass wir so eine Saison spielen, hätten wir es vermutlich sofort unterschrieben“, hielt sich die Kritik des Oytener Trainers dann auch in Grenzen. Vielmehr richtete Cordes seinen Blick bereits wieder nach vorne: „Jetzt gilt es kurz zur Ruhe zu kommen, ehe es dann mit Volldampf in die Qualifikationsrunde zu einer weiteren Saison in der Bundesliga geht.“
 

Mit einem Sieg gegen Rostock hätten die Oytener die Saison auf Platz acht beenden können. Und im Grunde genommen war alles angerichtet. Eine voll besetzte Halle, das Fernsehen vor Ort und eine erste Halbzeit, die besser kaum hätte verlaufen können. Denn während sich die Gastgeber auf eine gute Deckung verlassen konnten und aus der zweiten Reihe durch Robin Hencken und Niclas Hafemann immer wieder zu einfachen Toren kamen, war vom gefürchteten HC-Rückraum sowie Kreisläufer Rose nichts zu sehen. Nicht von ungefähr ging es dann auch mit einem verdienten 16:12 in die Pause. Direkt nach dem Wechsel hätte der TVO dann bereits frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können. Doch drei Holztreffer sowie ein vergebener Siebenmeter holten Rostock zurück ins Spiel. Erst nach 13 Minuten gelang Malte Meyer der erste Oytener Treffer – 17:18. Doch Empor hatte nun ganz klar das Kommando übernommen und mit dem 25:20 (53.) alles für sich geregelt.

Quelle: Kreiszeitung - Autor: Kai Caspers

26.03.2018, 12:03 Uhr Presseberichte

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