Gewinnen um jeden Preis

3. Liga Handball

Die Frauen des TV Oyten haben im Heimspiel gegen den TSV Wattenbek nur ein Ziel: Sie wollen die Lücke zur Abstiegszone vergrößern.

Oyten. Mehr Punkte holen als in der ersten Saisonhälfte – mit diesem Vorhaben sind die Handballerinnen des TV Oyten in die Rückrunde der 3. Liga Nord gestartet. In den ersten elf Spielen holte der TVO zehn Zähler. In den bisherigen fünf Partien der Rückserie haben die „Vampires“ dagegen erst zwei Zähler eingefahren. Jetzt bleiben Oyten noch sechs Begegnungen, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Doch das Vorhaben ist komplett in den Hintergrund gerückt. Für den Noch-Meister geht es um viel, viel mehr: Der TV Oyten hat den Klassenerhalt noch längst nicht perfekt gemacht. Einen Schritt zu diesem will der TVO am Sonntag (Anpfiff um 15 Uhr) im Heimspiel gegen den TSV Wattenbek machen.

„Wenn wir gegen Wattenbek gewinnen, wären wir wegen der Sache mit dem Punktesammeln fast wieder im Soll“, sagt Oytens Trainer Sebastian Kohls zwar vor dem zweiten Vergleich mit dem Aufsteiger. „Wichtig ist für uns aber, dass wir dieses Spiel überhaupt gewinnen. Alles andere ist für mich jetzt zweitrangig. Denn allmählich wird es eng in der unteren Tabellenhälfte.“ Laut Kohls müssen die beiden Letztplatzierten der Zwölferstaffel die 3. Liga definitiv verlassen. Hinzu komme dann noch, dass Rang zehn unter gewissen Umständen zum Relegationsplatz wird, erklärte Oytens Coach, der nach dieser Saison bekanntlich seinen Posten räumt.


Franca Jakob (rechts) hatte gegen den TSV Nord Harrislee gefehlt. Am Sonntag steht sie wieder im Kader. 

Platz zehn hat aktuell der MTV 1860 Altlandsberg (9:23) inne. Einen Punkt mehr auf dem Konto hat der kommende Gegner des TVO, der wiederum hat bislang drei Zähler mehr eingesammelt als Altlandsberg. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sowohl für Oyten als auch für Wattenbek um sehr viel geht. Doch Sebastian Kohls geht das Heimspiel mutig an – und zwar wegen der Erfahrungen aus dem ersten Spiel gegen den TSV. Damals hatte sich der TV Oyten mit 27:20 beim Team aus Schleswig-Holstein durchgesetzt. „Insgesamt war das Spiel in Wattenbek kein gutes. Aber wir hatten den Gegner im Griff. Wir haben bewiesen, dass wir diese Mannschaft kontrollieren können“, sagt Sebastian Kohls selbstbewusst. Und so solle es auch am Sonntag sein, fordert der TVO-Coach. 

Sebastian Kohls kann sich vorstellen, dass der TSV Wattenbek in der Pestalozzihalle versucht, das Tempo möglichst gering zu halten. „Auf solche Störfeuer sind wir aber vorbereitet“, meint der Meistertrainer. „Sonst muss ich mit der Truppe auch gar nicht großartig reden. Alle Spielerinnen wissen, worum es in dieser Partie geht.“ Er möchte im besten Fall zwar auch ein schönes Spiel seines Teams sehen, doch im Grunde sei es ihm egal, wie der anvisierte Erfolg zustande kommt. Die Begegnung steht unter einem ganz einfachen Motto: gewinnen um jeden Preis. „Natürlich haben wir uns den Saisonverlauf anders vorgestellt. Aber jetzt geht es allein darum, dass wir die Klasse so schnell wie möglich sichern. Wir müssen die Situation so annehmen, wie sie ist“, sagt Kohls. „Wenn wir gegen Wattenbek und in zwei Wochen zu Hause gegen Travemünde gewinnen, dann sollten wir den Klassenerhalt endgültig erreicht haben.“

Im Gegensatz zur Vorwoche, als der TVO mit 22:33 in Nord Harrislee verlor, steht Kohls nun fast sein gesamter Kader zur Verfügung. Sprich: Auch Kea Drewes und Franca Jakob sind wieder einsatzbereit.

Quelle: Achimer Kurier  -  Autor: Florian Cordes

09.03.2018, 12:43 Uhr Presseberichte

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