Frust zum Schluss

Handball-Bundesliga

Im letzten Spiel des Jahres hat die männliche A-Jugend des TV Oyten eine bittere Enttäuschung erlebt.

Sieverstedt. Thomas Cordes wollte gar nicht erst um den heißen Brei herumreden: „Der Frust ist groß.“ Dem Trainer der A-Jugend des TV Oyten war die Enttäuschung nach der 25:26 (11:11)-Niederlage im Bundesliga-Duell beim TSV Sieverstedt deutlich anzuhören.
Nachdem der TVO zuletzt in eigener Halle gegen den 1. VfL Potsdam den zweiten Saisonsieg eingefahren hatte, wollten sich die Gäste für das letzte Spiel des Jahres auch ohne den verletzten Mohamed Sibahi und den privat verhinderten Noah Dreyer einiges vornehmen. Doch nach 60 Minuten machte sich Enttäuschung breit.Als „Knackpunkt“ hatte Cordes in seinem Fazit eine Umstellung in der Abwehr des TSV Sieverstedt knapp 20 Minuten vor dem Ende ausgemacht. Zu diesem Zeitpunkt deutete einiges darauf hin, als sollte der TV Oyten seinem ersten Auswärtssieg in der Bundesliga entgegensteuern. 19:15 lautete das Resultat für die Gäste nach einem Siebenmetertor von Sören Hassing. Bis dahin habe man vieles richtig gemacht, meinte Thomas Cordes: „Wir haben gegen die 3:2:1-Abwehr des TSV Sieverstedt mit zwei Kreisläufern gespielt. Das hat gut geklappt.“
Zu der von Cordes angesprochenen Wende kam es, nachdem die Hausherren auf eine Kurzdeckung gegen Niclas Hafemann und Max Borchert umgestellt hatten. Als fast zeitgleich Robin Hencken mit einer Sprunggelenksverletzung vom Feld musste, gingen den Gästen im Rückraum die Alternativen aus. Sieverstedt habe den Rückstand in den folgenden Minuten weggearbeitet, sagte Thomas Cordes. „Wir haben einige Minuten gebraucht, um uns auf die neue Situation einzustellen“, schilderte der Trainer den weiteren Verlauf bis zum 20:20 (52.).
Bis zum Ende ging es dann hin und her. Zwei Minuten vor der Schlusssirene brachte Chris Ole Brandt die „Vampires“ beim 25:24 noch einmal nach vorne. 30 Sekunden später war die Führung wieder dahin. Tjark-Ole Busch hieß der Torschütze zum 25:25. Der TSV Sieverstedt habe im bisherigen Saisonverlauf alle knappen Spiele für sich entschieden, hatte Thomas Cordes im Vorfeld der Duells der beiden Aufsteiger angemerkt. Daran sollte sich am Sonnabend nichts ändern: Zwei Sekunden waren noch auf der Uhr, da traf Christian Hasenpusch vor 200 Zuschauern mit seinem vierten Treffer zum Endstand.
Nach der siebten Pleite steht bei den Talenten aus dem Kreis Verden nun weiterhin ein Auswärtssieg ganz oben auf dem Wunschzettel für das Weihnachtsfest. Die nächste Chance bietet sich am 20. Januar im ersten Spiel des Jahres bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Jürgen Prütt

18.12.2017, 00:10 Uhr Presseberichte

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