Die Fehlerquote ist zu groß – 25:31

Oytens A-Jugend verliert Bundesliga-Kellerduell in Rostock / Cordes vermisst die nötige Geduld

Rostock - Das Warten auf den ersten Auswärtssieg in der Handball-Bundesliga geht weiter für die männliche A-Jugend des TV Oyten. Im Kellerduell beim HC Empor Rostock unterlag das Team von Trainer Thomas Cordes mit 25:31 (11:13). Damit rangiert der Aufsteiger auf dem vorletzten Tabellenplatz.„Unser Spiel war sehr fehlerbehaftet. Da fehlte es einfach an der nötigen Geduld. Von daher geht die Niederlage auch in Ordnung“, befand Cordes. Ins gleiche Horn stieß auch TVO-Kreisläufer Timo Blau: „In der Abwehr haben wir zu einfache Fehler gemacht. Somit haben wir uns das selber verbaut.

“Zwei schläfrige Phasen, jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten, brachten die Oytener um etwas Zählbares in der Fremde. „Da waren wir nicht wirklich auf dem Posten“, monierte der agile Robin Hencken. Dabei hatten sich die Gäste für das Kellerduell in der Fiete-Reeder-Sporthalle unweit der Ostsee so viel vorgenommen. Bei der Begrüßung versuchte es der Rostocker Hallensprecher mit einer plattdeutschen Ansprache an den zahlreichen Gäste-Anhang, der eine tolle Stimmung erzeugte. Die Ansprache vor 170 Zuschauern kam gut an, aber das galt nicht für die Oytener um den starken Linkshänder Max Borchert. Denn die waren zunächst gar nicht wirklich auf der Platte. Schnell stand ein 0:3 gegen die in signalgelb aufgelaufenen Hansestädter auf der Anzeigentafel. Die Torhüter Köhlmoos/Yavas waren während des ganzen Spiels keine Faktoren und erst als Robin Henken die Spielfläche betrat, wurde es besser. Immerhin kämpfte das Cordes-Team und belohnte sich mit dem 8:9-Anschluss (23.) durch Noah Dreyers Siebenmeter. „Wir müssen geduldig bleiben“, appellierte Oytens Trainer Cordes.
 Auch nach dem 11:13 zur Pause waren die Gäste noch guter Dinge. Das galt vor allem für den verletzten Mohamed Sibahi: „Stellen wir unsere Fehler ab, gewinnen wir das Spiel.“ Aber da hatte er sich gewaltig getäuscht, denn der Start in den zweiten Abschnitt war eine eiskalte Dusche. Nach dem 14:20 (44.) reagierte TVO-Trainer Thomas Cordes umgehend mit einer Auszeit. Danach wurde es etwas besser und beim 21:24 witterten die Gäste wieder Morgenluft. Noch zweimal hatte Oyten die Chance auf zwei Treffer zu verkürzen. Doch Leon Thalmann verholzte seinen Gegenstoß und auch der lange Wurf übers Spielfeld von Keeper Mattis Köhlmoos ins verwaiste Rostocker Tor verfehlte sein Ziel fünf Minuten vor Ultimo.Kein Wunder, dass die Rostocker nach dem Abpfiff ausgelassen jubelten, während die Oytener geknickt auf der Bank saßen. Cordes konstatierte: „Wir hatten ein klares Problem im Angriff. Mit dieser Leistung wäre ein Sieg auch nicht verdient gewesen.“ Erleichtert zeigte sich indes Rostocks Coach Phillip Kaiser: „Wir haben ein kleines Quäntchen mehr Glück gehabt. Schon jetzt freue ich mich auf das Rückspiel.“

Quelle: Kreiszeitung  -  Autor: Björn Lakemann

20.11.2017, 00:18 Uhr Presseberichte

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