Das Nonplusultra der Liga

Mit dem SC Magdeburg empfängt die A-Jugend des TV Oyten nicht nur den nächsten großen Namen, sondern auch den ungeschlagenen Spitzenreiter der Handball-Bundesliga.

Oyten. SG Flensburg-Handewitt und THW Kiel – auf diese beiden Schwergewichte der Handball-Szene ist die A-Jugend des TV bereits in der Bundesliga getroffen. Beide Male setzte es deutliche Niederlagen – 20:34 gegen Flensburg, 19:32 gegen Kiel. Und auf diesem Level geht es für die Oytener weiter, die großen Namen geben sich die Klinke in die Hand. Diesmal empfängt der TVO in der heimischen Pestalozzi-Halle den SC Magdeburg (Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr in Oyten).

Und der kommende Gegner hat nicht nur einen großen Namen, sondern auch reichlich Selbstvertrauen mit im Gepäck. Denn die Magdeburger gingen aus ihren bisherigen fünf Partien jeweils als Sieger hervor, und das mit teilweise beeindruckenden Ergebnissen. Beispielsweise fertigte der SCM auswärts den THW Kiel mit 41:27 ab. Angst herrscht in Oyten aber dennoch nicht. „Wir freuen uns wie immer auf die großen Namen. Es gibt deutlich Schlimmeres, als den SC Magdeburg zu empfangen“, versichert Coach Thomas Cordes. Bei dem Namen des Gegners werden Erinnerungen in Cordes wach, hat er doch seinerzeit selbst gegen die Hauptstädter von Sachsen-Anhalt gekämpft. Damals spielte Cordes gegen die goldene Generation der Magdeburger, die später Anfang der 2000er Jahre diverse Titel national wie international sammelte.

Und den derzeitigen Jahrgängen (1999 und 2000) bescheinigt Thomas Cordes ebenfalls großes Potenzial, denn er kennt einige dieser Akteure von seiner Tätigkeit in der Niedersachsenauswahl. Ihr großes Potenzial beweisen die Magdeburger Talente auch regelmäßig in der 3. Liga Ost sowie des Öfteren im Deutschland-Trikot. Denn die Magdeburger Truppe ist mit diversen Jugend-Nationalspielern gespickt. „Das sind schon zwei richtig gute Jahrgänge. Sie gehörten für mich von Beginn an zu den Anwärtern auf die ersten beiden Plätze, die zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigen.“

Bookholzberg hat es vorgemacht

Doch trotz des großen Namens, den beeindruckenden Zahlen und der Tatsache, dass sie noch ungeschlagen sind, scheinen auch die Magdeburger nicht unbezwingbar zu sein. Denn ausgerechnet Oytens Mitaufsteiger, die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, zeigte, wie es gehen kann. Die Bookholzberger unterlagen dem Ligaprimus lediglich mit 27:28. Der Schlüssel zur Beinahe-Sensation: „Stark verteidigt und konsequent abgeschlossen“, sagte damals HSG-Coach Stefan Buß.

Das sind die beiden Attribute, die auch Thomas Cordes beschwört: „Wir müssen wie bisher mit einer soliden Defensivleistung dagegenhalten. Bisher standen wir immer gut und kompakt, sodass wir unseren Gegnern im Sechs-gegen-sechs immer Aufgaben stellen konnten.“ Das Problem, warum es dann doch teils deutliche Schlappen zu verkraften galt: „Jeder kleinste Fehler in der Offensive wird in der Bundesliga gnadenlos bestraft. Das haben wir gegen Kiel in der ersten Halbzeit gesehen, das darf uns nicht wieder passieren.“ Ein weiterer Schwerpunkt in der Trainingsarbeit lag auf dem Umschaltspiel der Oytener. „Damit bin ich bisher nicht zufrieden, das dauert einfach zu lange“, moniert Cordes.

Vor der Partie gegen den SC Magdeburg darf der Trainer vermelden: Alle Mann an Bord. Und alle sind fit. Auch der zuletzt fehlende Niclas Hafemann ist mit von der Partie. Die Physis scheint bei allen Spielern vor dem Abschlusstraining am Donnerstag und einer weiteren Fitnesseinheit an diesem Freitag keine Probleme zu bereiten. Doch wie sieht das mit der Psyche aus? Können die A-Jugendlichen bereits den Respekt vor den großen Namen ablegen? „Tja, das weiß ich auch nicht so genau. Gegen Flensburg war ich positiv überrascht, da schien es ihnen nichts ausgemacht zu haben. Gegen Kiel schien es in der ersten Halbzeit so, als wäre der Respekt vor dem Gegner viel zu groß gewesen. Aber auch meine Spieler kennen die von Magdeburg, daher hoffe ich, dass sie nicht allzu großen Respekt zeigen“, antwortet Cordes.

Quelle: Achimer Kurier - Autor: Patrick Hilmes

13.10.2017, 07:47 Uhr Presseberichte

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Datum: 22.10.2017
Uhrzeit: 15:00 Uhr
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